Dieser Mann bringt Geschichten mit, die nach Bergwind, Rebellion und Herzblut riechen. Geboren 1980 auf einem abgelegenen Bergbauernhof oberhalb von Wolfenschiessen (NW), wuchs Franz fernab vom Trubel auf, dort, wo Kühe mehr sagen als Menschen und die Natur den Takt vorgibt. Zur Musik fand er erst spät, dafür umso heftiger. Dank Jugendfreund Res Käslin landete er im Jodlerklub Wiesenberg und sorgte dort gleich für Stirnrunzeln und Gänsehaut. Der legendäre Moment? Als "Ewigi Liebi" plötzlich als Jodellied daherkam. Mutig, frech und sofort, typisch Franz!
Richtig wild wurde es dann mit dem Chärnoupärsee: Ein selbst ausgebaggerter Alpsee, eine klagende Regierung, eine sensationshungrige Presse und Franz mittendrin, allerdings ausgerechnet in Australien. Statt sich zu ärgern, griff er zur Gitarre und machte aus dem Ärgernis einen Song. Das Resultat? Ein gefeiertes Mundart-Cover, verfilmt, gefeiert, diskutiert. Unterstützung kam dabei von seinen musikalischen Weggefährten und Starproduzent Tommy Mustac. Mit der CD "Därheimä sey" zeigte Franz später, wie viel Tiefe, Rauheit und Heimatgefühl in seiner Musik stecken. Und weil Halbplayback nie sein Ding war, gründete er kurzerhand Franz Arnold’s Wiudä Bärg, eine Band, die seit 2013 die Schweiz bereist und Herzen erobert. Spätestens mit dem Album "Fidlä ha", das 2014 direkt auf Platz 1 der Schweizer Albumcharts einstieg, war klar: Dieser Mann ist angekommen.
