Sie gründete den ersten Damen-Fussballclub der Schweiz
Wenn heute in der Schweiz Tausende Mädchen mit leuchtenden Augen dem Ball nachjagen, dann verdanken sie das auch einer Frau aus Zürich: Trudy Streit-Moser. Die ehemalige Nationalspielerin gehört zu den grossen Pionierinnen des Schweizer Frauenfussballs. Und sie ist für viele bis heute weit mehr als nur eine frühere Spielerin. Sie ist eine Gönnerin, eine Wegbereiterin und eine Persönlichkeit mit echter Strahlkraft.
Die Geschichte beginnt Ende der 1960er Jahre im Letzigrund-Stadion. Während nebenan die FCZ-Stars wie Köbi Kuhn oder Fritz Künzli trainierten, träumte eine junge Zürcherin davon, selbst Fussball zu spielen. Trudy Streit-Moser war damals erst 14 Jahre alt, voller Energie und Leidenschaft. Zusammen mit ihrer Schwester Ursula Moser fasste sie einen mutigen Entschluss: Warum nicht einfach selbst einen Damenclub gründen?
1968 war es dann so weit. Mit viel Überzeugungskraft, Hartnäckigkeit und einem guten Schuss Zürcher Selbstbewusstsein gründeten die beiden Schwestern den DFC Zürich. Es war der erste Damen-Fussballclub der Schweiz, organisiert als richtiger Verein. Eine kleine Sensation in einer Zeit, in der Frauen auf dem Fussballplatz vielerorts noch belächelt wurden.
Doch Trudy Streit-Moser wollte nicht nur organisieren, sie wollte auch spielen. Als Aussenverteidigerin gehörte sie zu den ersten Frauen, die das Schweizer Nationaltrikot tragen durften. 1970 reiste sie mit der Auswahl sogar an eine inoffizielle Weltmeisterschaft nach Italien. Zwei Jahre später stand sie auch beim ersten offiziellen Länderspiel gegen Frankreich auf dem Platz.
Ihre Karriere führte sie später zum SV Seebach, wo sie viele Jahre aktiv blieb. Doch ihr grösstes Vermächtnis liegt nicht nur in Toren, Spielen oder Resultaten. Trudy Streit-Moser hat geholfen, dem Frauenfussball in der Schweiz überhaupt eine Bühne zu geben. Mit Mut, Leidenschaft und einer gehörigen Portion Pioniergeist. Genau deshalb gilt sie heute für viele als echte Gönnerin des Spiels.
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